Hallo,
heute habe ich wieder ein paar interessante Neuigkeiten aus dem Hause CEHATROL für Sie, die ich bei der EG Freudenberg recherchiert habe.
Es gibt dort eine neue Pressemitteilung, die sich mit den Reaktionen zur Thematik “Klärschlamm zu Diesel” befassen. Diese stelle ich Ihnen hier einfach mal zur Verfügung:
Klärschlamm zu Diesel Konzept löst überwältigendes Interesse aus
Zweckverbände wollen Informationen zu innovativen Konzept der Dieselproduktion aus Klärschlamm
Freudenberg, 08.03.2010 Durch die Pressemitteilung vom 03.03.2010 zum Thema Klärschlamm, ist ein wahrer Informationshype ausgelöst wurden. Etliche Zweckverbände aus der ganzen Bundesrepublik haben bis zum späten Freitagnachmittag noch Kontakt mit der Energiegenossenschaft Freudenberg aufgenommen, um Informationen zur Verarbeitung und zum Mitmachen zu bekommen.
Vorstand Frank Knauer war überwältigt: “Die Telefone liefen regelrecht heiß. Der Bedarf ist riesig, auch hier sind unsere Kapazitäten begrenzt, aber wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um jede Nachfrage in der Dieselproduktion umsetzen zu können.” so Knauer.
Der Klärschlamm wird zu hochwertigen synthetischen Dieselkraftstoff nach DIN EN 590 der Marke CEHATROL® verarbeitet. Durch die Errichtung dezentraler Anlagen zur CEHATROL® Produktion entfallen für die Produzenten von Klärschlamm die Trocknungskosten und die meist langen Transportwege zu den Verbrennungsanlagen, was manches Unternehmen Kosten in Millionenhöhe erspart. Durch die Mineralölsteuerpflicht für diesen Diesel, wird er von der Genossenschaft in sogenannten Dieselkontingenten vermarktet. Bei einem Festpreis von 0,87€ netto oder 1,04€ brutto pro Liter ist es eine hervorragende Möglichkeit für eine Spedition so Kalkulationssicherheit zu bekommen und in den nächsten Jahren eine stattliche Rendite einzufahren.
Weitere Informationen finden Sie unter www.cehatrol.de oder www.eg-freudenberg.de
Und hier gleich noch die ursprüngliche Pressemitteilung hinterher, auf die sich die obenstehende Mitteilung bezieht:
Einsparung von Kosten in Millionenhöhe durch Dieselproduktion aus Klärschlamm
Klärschlammproblem löst sich für Städte, Kommunen und Zweckverbände durch innovatives Konzept
(Beiersdorf-Freudenberg, 03.03.2010) In der deutschen Landwirtschaft sind im vergangenen Jahr bezogen auf die Trockenmasse insgesamt rund 600 000 t Klärschlamm als Dünger eingesetzt worden. Dies entsprach einem Anteil von ca. 30 % an der insgesamt aus der biologischen Abwasserbehandlung der kommunalen Kläranlagen in Deutschland entsorgten Klärschlammmenge von etwas mehr als 2 Mio. t. Aber auch im Rahmen landschaftsbaulicher Maßnahmen, wozu auch die Kompostierung, die Rekultivierung von Bergbauhalden und der Einsatz auf industriellen Altstandorten zählen, wurde Klärschlamm genutzt. Fast die Hälfte der angefallenen Klärschlämme wurde in Verbrennungsanlagen “thermisch entsorgt”. Da die Deponierung von Klärschlamm gemäß der Abfallablagerungsverordnung nur noch in Ausnahmefällen zulässig ist, belief sich der Anteil dieser Entsorgungsart lediglich auf 0,1 %. Der Markt der Klärschlammentsorgung steht durch die neue Novellierung der Klärschlammverordnung oder die eingeschränkten Verwertungskapazitäten im Zuge der TASi-Umsetzung vor einschneidenden Veränderungen. Kläranlagenbetreiber sehen sich mit einer zunehmend schwierigen Entsorgungssituation für kommunale und industrielle Klärschlämme konfrontiert. Für die je nach Herkunft unterschiedlichen Beschaffenheiten und Schadstoffgehalte der Klärschlämme müssen deshalb mittel- und langfristig neue, möglichst günstige und gleichzeitig zuverlässige Entsorgungswege gefunden werden.
Und genau hier setzt die Energiegenossenschaft Freudenberg eG i.G., gemeinsam mit der CEHATROL Kraftstoffe eG an. Der Klärschlamm wird zu hochwertigen synthetischen Dieselkraftstoff nach DIN EN 590 verarbeitet und bietet so vielen Kommunen die Möglichkeit, einerseits das Entsorgungsproblem zu lösen und andererseits noch zusätzlich kostengünstig Dieselkraftstoff für die kommunale Fahrzeugflotte zu erhalten. In vielen Kommunen und Zweckverbänden wird dem Projekt der Genossenschaften große Aufmerksamkeit entgegengebracht. Hier wird das ungeheure Potenzial erkannt, das in der Umwandlung von Klärschlamm zu synthetischen Dieselkraftstoff steckt.
Durch die Errichtung dezentraler Anlagen zur CEHATROL® Produktion entfallen für die Produzenten von Klärschlamm die Trocknungskosten und die meist langen Transport- und Entsorgungskosten zu den Verbrennungsanlagen, was manchen Haushalt oder manches Unternehmen mit jährlichen Kosten in Millionenhöhe entlastet.
Durch die Produktion von synthetischem Diesel aus Klärschlamm kann sich die Kostenspirale weit nach unten drehen. Auch wenn synthetischer Diesel aus Klärschlamm mit Mineralölsteuer belegt ist, im Gegensatz zu CEHATROL® aus anderen biogenen Roh- und Reststoffen, rechnet sich die Investition für alle, die mit dem Problem der Entsorgung ihres Klärschlamms zu kämpfen haben.
Gern können Städte, Landkreise, Kommunen und Gemeinden oder die Zweckverbände selbst, an die Energiegenossenschaft herantreten und sich das Projekt in allen Einzelheiten erklären lassen.
Weitere Informationen unter www.eg-freudenberg.de und unter www.cehatrol.de
Ich denke, das ist für heute genug “Futter” und verabschiede mich, Ihre Janet
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